LATSCH. Wie schon im Vorjahr war Tina Unterberger als Weltcupführende zum Naturbahnrodelweltcup nach Latsch gereist. Damals war sie das Gelbe Trikot allerdings sofort wieder los. Dementsprechend hatte sie für heuer die Devise ausgegeben: „Ich werde mich deutlich mehr wehren, um vorne zu bleiben.”

Den Worten ließ der Rodelfloh am Samstag Taten folgen. Denn auf der Gumpfrei-Bahn, die ihr alles andere als auf den Leib geschneidert ist, musste sie sich nur Evelin Lanthaler aus Südtirol geschlagen geben.

„Platz zwei glänzt für mich heute wie Gold. Wie mir das gelungen ist, weiß ich selbst nicht richtig. Auf alle Fälle hatte ich Top-Material unter meinem Hintern. Die Einstellungen haben wir diesmal via WhatsApp gemacht. Denn mein Servicemann Robert Batkowski ist gerade Papa geworden. War deshalb nicht mit in Südtirol”, erzählte Unterberger.

Weiter geht es nun am kommenden Wochenende mit dem Weltcup in Moskau. „Mal schauen, vielleicht behalte ich das Leadertrikot ja weiter“, freut sich Unterberger auf die Reise.

 

ÖSTERREICHISCHER RODELVERBAND – Presseservice - Peter Leitner

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